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Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura

Der Garten

Als Jean-Henri Fabre 1879 das Anwesen erwarb, war das verwilderte Gelände ein wahres Paradies für die Beobachtung von Insekten. Heute folgt der Garten mit einer Fläche von ca. 9.000 m2 wieder dem ursprünglichen architektonischen Plan: ein blühender Teil, ein anderer mit hohen Bäumen – teils von Fabres selbst gepflanzt– , ein Gemüsegarten, ein Teich, ein Brunnen und ein Waschhaus.

Der Ziergarten

Im Ziergarten blühen heute wieder 500 verschiedene Pflanzen, Sträucher und mediterrane Gewächse, die Fabre und seine Nachfolger in der Vergangenheit gepflanzt haben. In einem Labyrinth von Alleen erleben die Besucher eine kurze Reise um die Welt: Flachs aus Narbonne, russisches Geißblatt, japanische Spiersträucher, spanischer Ginster ... aber auch eine alte Tulpensorte, die als ausgestorben galt. Die Zwiebel, die im Herbarium von Fabre vertreten ist, wurde in den Tiefen des Gartens wiedergefunden.

In der Mitte zieht ein von Fabre wieder hergestelltes Becken mit zwei Fontänen Wasserfauna, Libellen und Hebammenkröten an. Becken, Brunnen und Waschhäuser, die 2006 restauriert wurden, werden im geschlossenen Kreislauf aus einem Bohrloch gespeist. Ein Recyclingsystem ermöglicht die Nutzung des Wassers zur Bewässerung des Gartens.

Rundherum können Sie die großen Banks-Rosen, Forsythien oder Glasmispeln bewundern, die von Fabre gepflanzt wurden, dazu Nelken und Lilien, sowie eine Sammlung typisch mediterraner Pflanzen wie Affodill und Heiligenkraut. Eine Oase, in der nur das Lied der Zikaden zu hören ist.

Der hintere Teil des Gartens mit seinem Bambuswald bietet ein eher exotisches Ambiente.

Im Jahr 2018 wurde dieser Garten vom Kulturministerium mit dem Titel „Jardin remarquable“ (bemerkenswerter Garten) ausgezeichnet.

Harmas Jean-Henri Fabre : la maison © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas Jean-Henri Fabre © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le jardin © MNHN - Agnès Iatzoura

Der Harmas

Der Harmas (provenzalisch für „Brachland“) befindet sich heute noch an seinem ursprünglichen Platz. Zwischen wilden Gräsern, Zistrosen, Lavendel, Disteln und Flockenblumen stellen wir uns den Naturforscher vor, wie er seine Fallen aufstellt und mit der Lupe in der Hand seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht: dem Tête-à-Tête mit den Insekten.

Das Arboretum

Machen Sie auf jeden Fall einen Abstecher zum Arboretum mit seinen Stein- und Kermeseichen, Aleppo-Kiefern, Pistazien- und Feigenbäumen, Perückensträuchern und Lorbeerbäumen. Auch Bäume aus fernen Ländern sind hier vertreten, darunter die Atlas-Zeder, bekannt für ihr dichtes und charakteristisch duftendes Holz, und der Bleistiftstrauch.

Jardin d'ornement, Harmas de Fabre © MNHN - Philippe Gromelle
Arbre à perruque  (Cotinus coggygria) © Philippe Gromelle - MNHN
Le vieux Cèdre de l'Atlas (Cedrus atlantica) dans l'arboretum de Harmas de Fabre © MNHN - Laurent Bessol