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Harmas de Fabre : le cabinet de travail © MNHN - Agnès Iatzoura

Das Bauernhaus

Ein rustikales Gebäude in solider Bauart mit einer rosafarbenen Fassade und grünen Fensterläden. Jean-Henri Fabre wollte ein einladendes und familiäres Haus schaffen, vor allem aber einen Ort des Lernens.

Das Arbeitszimmer

Um der Hektik zu entfliehen, zog sich Fabre oft stundenlang in sein vom Rest des Hauses isoliertes Arbeitszimmer zurück. In diesem naturhistorischen Museum im Miniaturformat, das sich zum Garten öffnet, widmete er sich ganz der Forschung, dem Studium und dem Schreiben. In der Mitte des Raums fanden sich auf dem großen Tisch seine Werkzeuge, ja seine ganze Ausrüstung: eine Lupe, ein Mikroskop, eine Waage, Fallen, Kästen, Aufzuchtglocken ...

An den Wänden war die außerordentliche Sammlung des Naturforschers in Tannenholzvitrinen ausgestellt: 1.300 Objekte und Exemplare. Viele Insekten, aber auch Fossilien, Muscheln, Vogelnester, menschliche Knochen und andere bei archäologischen Ausgrabungen gefundene Artefakte.

Ein Paradies für alle, die sich für Naturwissenschaften interessieren.

Am Ende des Raumes, in der Nähe des Kamins, steht der kleine Tisch aus Nussbaumholz, an dem Fabre seine mehrere tausend Seiten langen Entomologischen Erinnerungen verfasste. Der Naturforscher versetzte den Tisch je nach Licht und Laune von einem Raum in den anderen, heute steht er wieder im Arbeitszimmer.

Harmas de Fabre : le cabinet de travail © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : le cabinet de travail © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : collections du cabinet de travail © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : collections d'insectes du cabinet de travail © MNHN - Agnès Iatzoura
Collection de dents © P. Gromelle - MNHN
Ammonite , collections du cabinet de travail © P. Gromelle - MNHN
Ammonite, collections du cabinet de travail © P. Gromelle - MNHN
Oursins , collections du cabinet de travail © P. Gromelle - MNHN
Pointe en os , collections du cabinet de travail © P. Gromelle - MNHN
Oeufs soigneusement conservés © P. Abel - MNHN
Nid et oeufs de pie, collections du cabinet de travail © P. Gromelle - MNHN

Das Esszimmer

Harmas de Fabre : la salle à manger © MNHN - Agnès Iatzoura
Harmas de Fabre : la salle à manger © MNHN - Agnès Iatzoura

Das Herbarium

Das enorme Herbarium, das Fabre im Alter von 18 Jahren begann, enthält einen Schatz aus 82 Dokumentensammlungen und 13.500 Bildtafeln. Dieses wertvolle Zeugnis der Geschichte der regionalen Flora umfasst mehr als 17.000 Exemplare von Pflanzen, Moosen und Algen.

Die Bestandsaufnahme, die Überarbeitung der Gattungen und Arten sowie die elektronische Bearbeitung wurden vom Museum durchgeführt. Dieses Herbarium kann nur auf Anfrage eingesehen werden und wird im Arbeitszimmer nicht mehr ausgestellt.

Das Museum, das den Harmas Jean-Henri Fabre seit 2000 renoviert, hat auch die 600 vom Hausherrn gemalten Aquarelle mit Pilzdarstellungen restauriert.

Weitere Informationen über das Herbarium

Das kalte Gewächshaus

Neben dem Arbeitszimmer und mit idealer Südlage beherbergt das kalte Gewächshaus, das Fabre 1880 errichten ließ, frostempfindliche Pflanzen: eine Sammlung von Pelargonien und einige exotische Arten wie Zitrusfruchtbäume, Bananenpflanzen oder Dickblattgewächse.

La serre froide, Harmas de Fabre © Philippe Gromelle - MNHN